Montag, 30. Dezember 2019

Das Meer. Der Ozean.


Das Meer. Der Ozean.

Ist überall.

Das Meer. Der Ozean.

Ist in mir.

Das Meer. Der Ozean.

Bewegt meinen Körper.
Meine Gedanken.

Das Meer. Der Ozean.

Dringt in die tiefsten Tiefen 
Meiner Seele ein.
In mein Herz.

Wellen voller unbekannter Dinge
Schlagen an die Ufer.
Machen mich glücklich.

Das Meer. Der Ozean.

Umspült meine Seele.
Macht sie weich und geschmeidig.
Läßt sie an alles glauben.

Gerüche kommen dazu.
Geräusche und Geschmäcker.
Ohne etwas zu ahnen
Gebe ich auf.

Ich lasse mich treiben.
Ohne mich zu verlieren.
Meine Seele läßt sich treiben.
Und mein Körper auch.

Das Meer. Der Ozean.

Gibt mir etwas.
Unendlich vermisstes.

Ich finde etwas.
Unendlich vermisstes.

Ich finde 

Mich.

Ich finde millionen Gründe
Hier zu sein.

In mir.

Jeder Tropfen Wasser
Gibt mir einen Grund


Ich zu sein.

...

Wenn ich tanze


Jeder Atemzug
Schafft ein neues Ich
Jeder Blick
Ändert die Perspektive
Jede Bewegung
Formt einen neuen Körper

Jedes Gefühl
Ändert die Wahrnehmung 
Jeder Körperteil
Spricht eine andere Sprache
Jede Berührung
Öffnet eine neue Tür

Jeder Raum
Bringt neue Fragen
Jede Richtung
Wechselt die Ebene
Jedes Bild
Hat neue Dimensionen

Jeder Schritt
Gebärt neue Schmerzen
Jeder Sprung
Endet im Nichts
Jeder Fall
Bringt mich zurück


In die Zukunft

...

Dienstag, 26. Juni 2018

Butoh

Dance of emptiness
Dance of silence
Dance of transformation
Dance of darkness
Dance of light
Dance of criation

My heart is crying
My eyes are laughing
My body is thinking
My mind is moving
My soul is criating

Yet

I can feel the emptiness
Of my body
I can feel the emptiness
Of the space
I can feel the emptiness
Of my soul
I can feel the emptiness
Of the movement

I can feel the emptiness
Of the time

I can feel the silence
Of the heartbeat
I can feel the silence
Of the movement
I can feel the silence
Of my alertness
I can feel the silence
Of the shout

I can feel the silence
Of the universe

And I feel richer 
I feel happier
I feel sader
I feel connecteder
I feel alive
I feel creativer

Than ever before

I am bamboo
I am a stone
I am sand
I am the moon
I am a flower

I am all

I can feel the power
Of emptiness
I can feel the power
Of silence
I can feel the power
Of darkness
I can feel the power
Of light
I can feel the power
Of transformation

I can feel the power

Of creation

Montag, 4. September 2017

50 - Teil 1

Ich dachte immer
Im Alter wird alles einfacher
Aber weit gefehlt
Es wird alles nur komplizierter

Schwarzweiß hat plötzlich Farben
Und Grau ist eigentlich violett
Rot ist nicht mehr nur rot
Es hat Blau und Braun und Grün

Blau ist plötzlich schwarz
Und Weiß ist viel mehr 
Grau und Gelb und Türkis
Als einfach nur weiß

Richtig und Falsch
Ist plötzlich nicht mehr
Richtig und Falsch
Sondern eigentlich Falsch und Richtig

Alles hat mehr als zwei Seiten
Bis in die sechste Dimension
Die Wahrnehmung multipliziert sich
Mit sich selbst

Man kann plötzlich Farben schmecken
Töne riechen, Gefühle hören
Geschmäcker fühlen

Gerüche sehen

Dienstag, 22. August 2017

O Universo Feminino

In das Universum einer Frau einzutauchen 
ist einfach (traumhaft),
unheimlich (bereichernd),
wahnsinnig (faszinierend), 
unglaublich (bunt), 
extrem (befriedigend), 
200% (sinneserweiternd). 

Und manchmal ist es auch 
wie eine Reise ins eigene Ich. 
Nur daß man sich selbst 
mit anderen Augen sehen kann.

Man begegnet Sternen, Planeten, 

Schwarzen Löchern, Dunkler Materie, 
Unbekannten Lebensformen, 
und immer wieder der Zeit.

Kollisionen sind nicht ausgeschlossen.

Wenn man viel Glück hat, 

überwindet man das Licht 
und findet Teile von sich selbst, 
die man so noch nie gesehen hat.

Und du lernst sie lieben oder hassen.
Du lernst so viel.

SO VIEL.

In das Universum einer Frau einzutauchen 

ist einfach nur wunderbar 
und ich kann es jedem empfehlen!

(Der den Arsch dazu in der Hose hat…)

Ich danke dir für so viel.

SO VIEL!

TE AMO

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Nada

Às vezes me sinto
Catapultado no nada
Fora de qualquer percepção

O mundo do meu passado
E o mundo do meu futuro
Não existem mais

Eu me movo
No espaço vazio
Fora de toda existência

O agora se perde
Na constituição espaço-tempo
Matéria se dissolve

Eu vejo tudo
Eu ouço tudo
Eu sinto tudo
Eu saboreio tudo
Eu cheiro tudo

E nada

Meu coração bate
Como uma engrenagem
Sempre em movimento

Meu sexto sentido
Como que possuído
Está desligado

Tudo embaça na névoa
Tudo evapora na luz
Tudo flui à escuridão

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Buraco Negro

Eu sou um grande buraco negro
O absorve tudo
Onde tudo desaparece
Até o esquecimento

Eu sou um redemoinho preto
Sem começo e fim
Nem luz nem sombra
Ou qualquer cor

Um grão de areia pesa mais
Como um planeta inteira
Tempo se deforma
Para novas dimensões

Meu gravidade é mortal
Por todas vidas
Minha respiração é uma trovoada
De mil galáxias

O mundo inteiro está com medo
A desaparecer em nada
Ninguém percebe
que eu devoro a mim mesmo

Dienstag, 26. Juli 2016

Schwarzes Loch

Ich bin ein großes schwarzes Loch
Das alles aufsaugt
Wo alles verschwindet
Bis ins Vergessen

Ich bin ein schwarzer Strudel
Ohne Anfang und Ende
Weder Licht noch Schatten
Oder irgendwelche Farben

Ein Sandkorn wiegt schwerer
Als ein ganzer Planet
Zeit verformt sich
Zu neuen Dimensionen

Meine Gravitation ist tödlich
Für alles Leben
Mein Atem ist ein Sturmgewitter
Aus tausend Galaxien

Die ganze Welt hat Angst
Im Nichts zu verschwinden
Keiner nimmt wahr
Dass ich mich selbst verschlinge

Samstag, 4. Juni 2016

Onde estou?

No fundo do mar
Na praia da minha alma
No céu acima

Acho que sei
Tenho milhões de ideias
Pelo menos uma delas não é minha

Meus pensamentos giram no universo
Sonhos me contam histórias
Minha cabeça tenta esclarecer

Sombras brancas e luz negra
Azul amarelo e vermelho verde
Verão frio e inverno quente

Palavras obtêm um significado diferente
Gestos tornam-se fórmulas
Vistas não mais penetram

Eu sei que eu nada sei
Compulsões determinam o ser
Meu ambiente está formando um novo eu

No meio do caos dos meus pensamentos
No meio do movimento do meu corpo
No meio da nada do meu ser

A forma se dá pelo conteúdo
O coração bombeia realidade no meu corpo
Olhos se enchem de transparência

O caos reina a vida eterna
Músculos permanecem suaves
Minha cabeça continua um local único de silêncio

Mittwoch, 20. April 2016

Wo bin ich?

Auf dem Grund des Meeres
Am Strand meiner Seele
Im Himmel darüber

Ich glaube, es zu wissen
Habe Millionen Ideen davon
Mindestens eine ist nicht von mir

Meine Gedanken kreisen im All
Träume erzählen mir Geschichten
Mein Kopf versucht zu klären

Weiße Schatten und Schwarzes Licht
Gelbes Blau und Rotes Grün
Kalter Sommer und warmer Winter

Worte bekommen eine andere Bedeutung
Gesten werden zu Formeln
Blicke dringen nicht mehr ein

Ich weiß, daß ich nichts weiß
Zwangshandlungen bestimmen das Sein
Meine Umgebung formt ein neues Ich

Mitten im Chaos meiner Gedanken
Mitten in Der Bewegung meines Körpers
Mitten im Nichts meines Selbst

Form steht über dem Inhalt
Das Herz pumpt Realität in meinen Körper
Augen füllen sich mit Transparenz

Chaos regiert das ewige Leben
Die Muskeln bleiben geschmeidig
Mein Kopf bleibt ein einziger Ort der Stille

Freitag, 12. September 2014

Mundos

Mundos existem
Mundos diferentes
Grandes, pequenos
Ruidosos, silenciosos
Externos, internos

Mundos existem
Lado a lado
Aparentemente isolados
e independentes

Mundos se encontram
Mundos se tocam
Mundos influenciam
outros mundos

Mundos interiores
Mundos exteriores
Mundos familiares
Mundos desconhecidos

Seres vivem
nestes mundos
Mundos vivem
nestes seres

Se encontram
Se tocam
Se influenciam

Sem querer
Sem ver
Sem sentir

Ou?

Welten

Welten existieren
Verschiedene Welten
Große, Kleine
Laute, Leise
Äußere, Innere

Welten existieren
nebeneinander
Scheinbar getrennt
und unabhängig

Welten treffen sich
Welten berühren sich
Welten beeinflussen
andere Welten

Innere Welten
Äußere Welten
Vertraute Welten
Fremde Welten

Menschen leben
in diesen Welten
Welten leben
in diesen Menschen

Treffen sich
Berühren sich
Beeinflussen
einander

Ohne es zu wollen
Ohne es zu sehen
Ohne es zu spüren

Oder doch?

Sonntag, 17. November 2013

Das menschliche Universum

Manchmal denke ich,
der Körper hat einen eigenen Geist
und der Geist
einen eigenen Körper.

Beide wissen voneinander,
existieren zur gleichen Zeit.
Sie leben mit- und
gegeneinander.

Sie kämpfen und lieben.
Vereinnahmen, ignorieren.
Spielen und sind ernst.
Betrügen und offenbaren.

Was davon
ist schnöde Verkörperung
des Geistes?
Und was
die pure Vergeistigung
des Körpers?

Wäre mein Körper eine Landschaft
und die Zeit mein Geist.
Wo befände ich mich da?
An welcher Stelle im Universum?

Im Zentrum oder nur am Rand?
Aber das Universum hat
gar keinen Anfang
und noch keinere Begrenzung.

Ich kann jeden Punkt
darin erreichen.
Mit dem Körper
oder dem Geist.

Wie ich auch will,
wo und mit wem!

Dienstag, 9. Juli 2013

Eu sei.

Eu sei por que eu te amo.

Você me conta.
Você cala.

Eu sei por que quero estar só.

Você me dá.
Você leva.

Eu sei por que à noite eu consigo ver.

Você me mostra.
Você esconde.

Eu sei por que eu estou feliz.

Você me afaga.
Você esquece.
Você chove do céu.
Você me encontra.
Você segue o seu caminho.
Você é minhas lágrimas.
você é você sozinha.
Você floresce em meus pensamentos.
Você é sem mim.
Você vem para mim.
Você é um mistério.
Você me muda.

Sem fazê-lo.

Sonntag, 7. Juli 2013

Ich weiß.

Ich weiß, warum ich dich liebe.

Du erzählst es mir.
Du schweigst es mir.

Ich weiß, warum ich allein sein will.

Du gibst es mir.
Du nimmst es mir.

Ich weiß, warum ich nachts sehen kann.

Du zeigst es mir.
Du versteckst es mir.

Ich weiß, warum ich glücklich bin.

Du streichelst mich.
Du vergisst.
Du regnest vom Himmel.
Du findest mich.
Du gehst deinen Weg.
Du bist meine Tränen.
Du bist nur du.
Du blühst in meinen Gedanken.
Du bist ohne mich.
Du kommst zu mir.
Du bist ein Geheimnis.
Du veränderst mich.

Ohne es zu tun.

Sonntag, 3. März 2013

Nichts

Manchmal fühle ich mich
Wie ins Nichts katapultiert
Außerhalb jeglicher Wahrnehmung

Die Welt meiner Vergangenheit
Und die Welt meiner Zukunft
Gibt es nicht mehr

Ich bewege mich
Im luftleeren Raum
Außerhalb jeglicher Existenz

Das Jetzt verliert sich
Im Raum-Zeit-Gefüge
Materie löst sich auf

Ich sehe alles
Ich höre alles
Ich fühle alles
Ich schmecke alles
Ich rieche alles

Und nichts

Mein Herz schlägt
Gleich einer Hexenmaschine
Immer weiter

Mein sechster Sinn
Wie von Geisterhand
ist ausgeschaltet

Alles verschwimmt im Nebel
Alles verdunstet im Licht
Alles fließt ins Dunkel

Sonntag, 23. Dezember 2012

Flying Whales

Waters of chaos
Have invaded all space
The flood on earth again
I have to find the whales
That once did guides us
To dry lands of life
I won't despair
I'll break this dark all around
Under the heavy sea
I'll search the flight of whales
Beneath the seas I searched
And had a different view
Of us on earth
The sinking ship of men
But it's beyond the stars
I found the place
Where they were
And they finally came to light
Over the winds
They dwell in light
Like the arrow in the sky
I found myself on higher grounds
From up here For I see them
On the wings in flight
Now I can see the whales
Looming out of the dark
Like arrows in the sky
I can't believe my eyes
But it's true
Huge tunnel ends in light
Like banks of clouds they gather
See massive shape of flesh
Swimming giants in the clear
The mightiest comes to me
I'm on the wing, wide open
They teach me how to fly
Slowly moving in the air
So much told with no words at all
Powerful presence for only speech
Breath
Over the winds
They dwell in light Fly

Flying Whales
(Gojira)

Donnerstag, 20. September 2012

HIER... ein Fragment.

Dem Paradies ein Stück näher
Unvorhersehbares finden
Eine Blume, die jeden Tag blüht

Stark wie zehn Pferde
Unmögliches tun
Alles passiert an einem Tag

Den Sinnen ausgeliefert
Angst zu verschwinden
Das eigene Denken in Frage stell'n

Zurück in die Zukunft
Fast zu viele Variablen
Ein sonnendunkles Labyrinth

Reich ohne Ende
Unendliche Möglichkeiten
Ein Glas Wein, das nie leer wird

Montag, 2. Juli 2012

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.


Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.


Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!


(Hermann Hesse)

Dienstag, 26. Juni 2012

Was du bist.

Du bist strahlend Blau.
Du bist saftiges Grün.
Du bist leuchtend Türkis.
Du bist warmes Braun.

Du bist zarter Flieder.
Du bist weiches Gelb.
Du bist sprödes Kupfer.
Du bist duftende Minze.

Du bist tiefes Schwarz.
Du bist niemals Grau.
Du bist brennend Weiss.
Du bist Dunkelrot.

Du bist würzige Suppe.
Du bist leckeres Sushi.
Du bist buntes Gemüse.
Du bist ein Tier.

Du bist Vorspeise.
Du bist Hauptspeise.
Du bist Nachspeise.
Du bist das Getränk dazu.

Ohne dich
gäbe es weniger Farben.
Ohne dich
hätte der Himmel ein Ende.
Ohne dich
würde es ständig regnen.
Ohne dich
wäre der Ozean fast leer.

Ohne dich
wäre das Chaos
viel zu ordentlich.

Montag, 25. Juni 2012

Was ich bin.

Meine Knochen sind schäbig
Meine Haut ist durstig
Mein Geist versiegt
Ich bin ein großes
Loch.

Alles ist Grau
Jeder hat Farben
Du bist Dunkelrot
Was kann ich wirklich
Sehen?

Eine Flut von Gedanken
Ein Sturm voller Glut
Brennende Köpfe
Die ganze Luft
Vibriert.

Ich sehe Körper
Ich sehe Geister
Ich sehe Sterne
Welche Teile gehören
Zu mir?

Meine Tage zählen
Meine Zungen schweigen
Meine Beine fragen
Die Sinne vervielfachen
sich.

Was ist in mir
Was war vor mir
Was wird nach mir
Wo bin ich
Jetzt?

Ich bin alles
Ich bin alles
Ich bin alles
Ich bin einfach
Alles.

Montag, 2. Mai 2011

Schwarzer Stern


Ein schwarzer Stern
steht am Himmel
Und verdunkelt
meine Gedanken

Sein Licht breitet sich
auf meiner Seele aus
Und verschluckt
jede Energie

Schwarze Nebelschwaden
durchfluten mein Gehirn
Bis kein Jetzt mehr
existiert

Vergangenheit und Zukunft
gaukeln mir etwas vor
Von einer Welt
aus Träumen und nackten Weibern

Ich versuche mich
an der Sonne festzuhalten
Um nicht zu verlieren
was ich bin

Das gelingt mir
so weit sie auch weg ist
Immer mal wieder
zur Freude all meiner Farben

Dass meine Seele
wieder atmen kann
Meine Gedanken
wieder frei sind

Dass meine Hände
etwas fühlen können
Und ich doch wieder
Jemand bin

Dienstag, 5. April 2011

Als ich mich selbst zu lieben begann

(Charlie Chaplin)

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was jemals geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,  konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und körperliches Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen ist.

Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und immer weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur noch das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen - von allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,

aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen. So habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich nun jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter fürchten vor Auseinandersetzungen,  Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!
-

Mittwoch, 30. März 2011

Fliegen

Du läßt mir Engelsflügel wachsen
wenn die Angst am größten ist.
-

Abgrund

Es macht mir nichts aus
in die Tiefe zu springen
Ohne zu wissen
was auf mich wartet

Ich sehe den Grund nicht
der alles verändert
Doch kann ich erkennen
was hinter mir liegt

Das Bild im Spiegel
wird immer klarer
Mein Traum vom Fliegen
ist Wirklichkeit

Meine Angst verliert
ihre magischen Kräfte
Ein bunter Schmetterling
fliegt an mir vorbei
-

Freitag, 11. März 2011

Schwarzes Kaleidoskop


Ich höre die Worte
Ich spreche sie aus
Fremde erklären mir
Ihre Bedeutung

Eine Flut von Bildern
Reißt mir den Kopf ab
Spült mich hinaus
Aufs offene Meer

Ich versuche zu schwimmen
Mit aller Kraft
Ohne nur einmal
Luft zu holen

Die Worte verlieren sich
Im Chaos der Flut
Alles was ich spüre
Ist ein Traum

Meine Gedanken
Lösen Erdbeben aus
Machen mich stumm
Und völlig leer

Ich bin der Schatten
Meiner vielen Ichs
Das leise Zittern
unsichtbarer Wesen

Eins davon
bringt mich vielleicht
nach Hause

-

Montag, 21. Februar 2011

Ich bin meine Ichs

Wer mich liebt
braucht starke Nerven
Wer mich liebt
hat alles Glück der Welt
Wer mich liebt
sollte zehn mal überlegen
Wer mich liebt
ist nicht perfekt

Wer mich liebt
spricht viele Sprachen
Wer mich liebt
taucht ins Universum ein
Wer mich liebt
hat keine Grenzen
Wer mich liebt
verbrennt

Wer mich liebt
hat Vergangenheiten
Wer mich liebt
hinterfragt sich selbst
Wer mich liebt
kennt tausend Orte
Wer mich liebt
trifft einen Menschen
(aus Fleisch und Blut)

Wer mich liebt
genießt das Leben
Wer mich liebt
löst Erdbeben aus
Wer mich liebt
ist frei wie der Wind
Wer mich liebt
muß unendlich sein

Wer mich liebt
wird vorbehaltlos geliebt
Wer mich liebt
denkt anders
Wer mich liebt
spürt die große Hitze
Wer mich liebt
ist echt

Wer mich liebt
liebt sich selbst
am meisten
Wer mich liebt
hat keine Angst
(vor mir)
Wer mich liebt
sieht die Sterne funkeln
Wer mich liebt
ist schön
...

Freitag, 11. Februar 2011

Macht

Begehren macht abhängig
Gewissheit macht schön
Schweigen macht abhängig
Berührung macht schön
Eifersucht macht abhängig
Offenheit macht schön
Verlangen macht abhängig
Toleranz macht schön
Sehnsucht macht abhängig
Freiheit macht schön
Angst macht abhängig
Glück macht schön

Ich will nicht abhängig sein
Ich will schön sein

Dienstag, 8. Februar 2011

Der Dieb

Ich stehle mir ein Lächeln
von deinen Lippen
und rahme es ein.

Ich hänge es
in den Raum aller Dinge
und verschiebe die Zeit.

Bis ein neuer Tag mir
ein neues Lächeln schenkt
und ich dir das alte
zurück geben kann.

Montag, 7. Februar 2011

Ein paar Sekunden

Ich greif nach den Sternen
Ich klau mir den Mond
Ich umarme die Sonne
Sie verbrennt meine Angst
Ich treibe durch Gewitterwolken
Voller Staunen
Voller Zuversicht
Voller Glück

Für ein paar Sekunden nur
Bin ich Herr des Universums
Herr über Leben und Tod
Für ein paar Sekunden nur
Bin ich ein Künstler
Der sein Leben malt

Wenn ich neben dir liege
Deine Wangen berühre
Deine Lippen schmecke
Du das bist, was du bist
Aus Fleisch und Blut

Kein Traum ist so schön
Wie deine Gegenwart
Keine Zeit so kostbar
Wie deine
Kein Schmerz so groß
Wie ohne dich
Zu sein
-