Dienstag, 27. April 2010

Du bist

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so komplex, wie man es
sich nur wünschen kann.

ein gutes buch mit mehreren,
ineinander verschachtelten ebenen.

überall kann man etwas entdecken.
in den geschichten, in der sprache,
zwischen den zeilen, in den worten,
in der melodie, in den orten.

sogar in meinen pflanzen
kann ich dich sehen.
sie sprühen vor lebendigkeit,
wenn ich mit ihnen rede,
ihnen wasser gebe,
sie berühre.

aber auch wenn ich
mal nicht so viel zeit
mit ihnen verbringe,
treiben sie wilde blüten
und sprießen, wie es ihnen gefällt.
das ist wunderbar.

ich glaube, sie geben mir
sehr viel mehr zurück als ich ihnen.
oder gebe ich viel mehr,
als ich glaube zu tun?
oder kann ich einfach die augen
nicht mehr schließen, weil ich sie
eimal geöffnet habe.
und sehe dinge, die für andere
unsichtbar sind?

du bist ein wunderbarer schatz
aus den tiefsten tiefen des meeres.
eine leckere auster
mit vielen glänzenden perlen.
irgendwann ess ich dich...

du bist meine belohnung für alles...
für alles, was ich getan habe
und alles, was ich nicht getan habe.
was ich denke und niemals denken werde.
was ich fühle permanent.

ich bin stolz auf dich.
auf deine stärke.
auf deine gelassenheit.
auf deine persönlichkeit,
auf deine schönheit
und darauf,
daß du das gern mit mir teilst.

ich weiß, daß ich nicht
der schlechteste bin.
aber oft genug zweifle ich
an der wahrhaftigkeit meinerselbst.
und du gibst mir immer wieder
eine idee davon.
das macht mich fast unverwundbar...

ich bin stolz darauf,
daß du ein mensch bist.
daß du auch schwach bist,
daß du unsicher bist.
unorganisiert.
chaotisch.

das gibt mir immer wieder die chance,
einen klitzekleinen teil zurückzugeben
von den dingen die du brauchst.

dich zu lieben ist ein abenteuer.
ein science-fiction-thriller.
ein feuerwerk.
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