Montag, 2. Mai 2011

Schwarzer Stern


Ein schwarzer Stern
steht am Himmel
Und verdunkelt
meine Gedanken

Sein Licht breitet sich
auf meiner Seele aus
Und verschluckt
jede Energie

Schwarze Nebelschwaden
durchfluten mein Gehirn
Bis kein Jetzt mehr
existiert

Vergangenheit und Zukunft
gaukeln mir etwas vor
Von einer Welt
aus Träumen und nackten Weibern

Ich versuche mich
an der Sonne festzuhalten
Um nicht zu verlieren
was ich bin

Das gelingt mir
so weit sie auch weg ist
Immer mal wieder
zur Freude all meiner Farben

Dass meine Seele
wieder atmen kann
Meine Gedanken
wieder frei sind

Dass meine Hände
etwas fühlen können
Und ich doch wieder
Jemand bin

1 Kommentar:

Sustenido hat gesagt…

Uma estrela prateada brilha no céu
ela está aqui e aí
brilha dentro e fora
e de um canto ao outro na extensão do espaço que o pensamento pode ocupar