Mittwoch, 12. Mai 2010

auf dem klo

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ich bewundere die menschen
einige
wenige

vor allem die
die ihre sprache
ihrem denken anpassen
können
die ihrem denken
eine entsprechung
geben
können
die das denken
einer sprache anpassen
die sie selbst verstehen
können

sie dehnen einfach
die zeit
auf ein vielfaches
ihrer selbst
um sie mit all dem zu füllen
was da spukt
in ihrem kopf
(was da spuckt
in ihren kopf... ha!)
wer kann das schon

deshalb
kann ich meinem denken
nur blitzlichthaft
worte entreißen
kann ich nur verzweifelt
nach luft schnappen
bevor die wellen über mir
zusammen stürzen

ist meine sprache zu klein
und meine gedanken zu groß?

sind meine gedanken
einfach zu schnell?
zu ungenau
im bloßen hinsehen
beim oberflächlichen
betrachten?
muß ich da genauer sein
beim durchqueren
meiner wilden landschaften?

oder sind es
einfach
zu viele?
unfassbare energien
zu unsortierte fragmente
ungehobelte klötze
sich selbst nicht klar
was sie sind?

oder
ist meine sprache
zu langsam?
zu ungehobelt?
zu undifferenziert?
nicht empfindsam genug?

oder ist sie einfach
zu empfindlich
um diesem wahnsinn
einen namen zu geben?
ich weiß es nicht

aber das papier ist alle
so'n mist
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2 Kommentare:

Ventos Internos hat gesagt…

Einige Perlen sind nur in komischen Orte zu finden... Ja, für alle...bjs. lulu

Ventos Internos hat gesagt…

du spinnst!