Freitag, 12. September 2014

Mundos

Mundos existem
Mundos diferentes
Grandes, pequenos
Ruidosos, silenciosos
Externos, internos

Mundos existem
Lado a lado
Aparentemente isolados
e independentes

Mundos se encontram
Mundos se tocam
Mundos influenciam
outros mundos

Mundos interiores
Mundos exteriores
Mundos familiares
Mundos desconhecidos

Seres vivem
nestes mundos
Mundos vivem
nestes seres

Se encontram
Se tocam
Se influenciam

Sem querer
Sem ver
Sem sentir

Ou?

Welten

Welten existieren
Verschiedene Welten
Große, Kleine
Laute, Leise
Äußere, Innere

Welten existieren
nebeneinander
Scheinbar getrennt
und unabhängig

Welten treffen sich
Welten berühren sich
Welten beeinflussen
andere Welten

Innere Welten
Äußere Welten
Vertraute Welten
Fremde Welten

Menschen leben
in diesen Welten
Welten leben
in diesen Menschen

Treffen sich
Berühren sich
Beeinflussen
einander

Ohne es zu wollen
Ohne es zu sehen
Ohne es zu spüren

Oder doch?

Sonntag, 17. November 2013

Das menschliche Universum

Manchmal denke ich,
der Körper hat einen eigenen Geist
und der Geist
einen eigenen Körper.

Beide wissen voneinander,
existieren zur gleichen Zeit.
Sie leben mit- und
gegeneinander.

Sie kämpfen und lieben.
Vereinnahmen, ignorieren.
Spielen und sind ernst.
Betrügen und offenbaren.

Was davon
ist schnöde Verkörperung
des Geistes?
Und was
die pure Vergeistigung
des Körpers?

Wäre mein Körper eine Landschaft
und die Zeit mein Geist.
Wo befände ich mich da?
An welcher Stelle im Universum?

Im Zentrum oder nur am Rand?
Aber das Universum hat
gar keinen Anfang
und noch keinere Begrenzung.

Ich kann jeden Punkt
darin erreichen.
Mit dem Körper
oder dem Geist.

Wie ich auch will,
wo und mit wem!

Dienstag, 9. Juli 2013

Eu sei.

Eu sei por que eu te amo.

Você me conta.
Você cala.

Eu sei por que quero estar só.

Você me dá.
Você leva.

Eu sei por que à noite eu consigo ver.

Você me mostra.
Você esconde.

Eu sei por que eu estou feliz.

Você me afaga.
Você esquece.
Você chove do céu.
Você me encontra.
Você segue o seu caminho.
Você é minhas lágrimas.
você é você sozinha.
Você floresce em meus pensamentos.
Você é sem mim.
Você vem para mim.
Você é um mistério.
Você me muda.

Sem fazê-lo.

Sonntag, 7. Juli 2013

Ich weiß.

Ich weiß, warum ich dich liebe.

Du erzählst es mir.
Du schweigst es mir.

Ich weiß, warum ich allein sein will.

Du gibst es mir.
Du nimmst es mir.

Ich weiß, warum ich nachts sehen kann.

Du zeigst es mir.
Du versteckst es mir.

Ich weiß, warum ich glücklich bin.

Du streichelst mich.
Du vergisst.
Du regnest vom Himmel.
Du findest mich.
Du gehst deinen Weg.
Du bist meine Tränen.
Du bist nur du.
Du blühst in meinen Gedanken.
Du bist ohne mich.
Du kommst zu mir.
Du bist ein Geheimnis.
Du veränderst mich.

Ohne es zu tun.

Sonntag, 3. März 2013

Nichts

Manchmal fühle ich mich
Wie ins Nichts katapultiert
Außerhalb jeglicher Wahrnehmung

Die Welt meiner Vergangenheit
Und die Welt meiner Zukunft
Gibt es nicht mehr

Ich bewege mich
Im luftleeren Raum
Außerhalb jeglicher Existenz

Das Jetzt verliert sich
Im Raum-Zeit-Gefüge
Materie löst sich auf

Ich sehe alles
Ich höre alles
Ich fühle alles
Ich schmecke alles
Ich rieche alles

Und nichts

Mein Herz schlägt
Gleich einer Hexenmaschine
Immer weiter

Mein sechster Sinn
Wie von Geisterhand
ist ausgeschaltet

Alles verschwimmt im Nebel
Alles verdunstet im Licht
Alles fließt ins Dunkel

Sonntag, 23. Dezember 2012

Flying Whales

Waters of chaos
Have invaded all space
The flood on earth again
I have to find the whales
That once did guides us
To dry lands of life
I won't despair
I'll break this dark all around
Under the heavy sea
I'll search the flight of whales
Beneath the seas I searched
And had a different view
Of us on earth
The sinking ship of men
But it's beyond the stars
I found the place
Where they were
And they finally came to light
Over the winds
They dwell in light
Like the arrow in the sky
I found myself on higher grounds
From up here For I see them
On the wings in flight
Now I can see the whales
Looming out of the dark
Like arrows in the sky
I can't believe my eyes
But it's true
Huge tunnel ends in light
Like banks of clouds they gather
See massive shape of flesh
Swimming giants in the clear
The mightiest comes to me
I'm on the wing, wide open
They teach me how to fly
Slowly moving in the air
So much told with no words at all
Powerful presence for only speech
Breath
Over the winds
They dwell in light Fly

Flying Whales
(Gojira)

Donnerstag, 20. September 2012

HIER... ein Fragment.

Dem Paradies ein Stück näher
Unvorhersehbares finden
Eine Blume, die jeden Tag blüht

Stark wie zehn Pferde
Unmögliches tun
Alles passiert an einem Tag

Den Sinnen ausgeliefert
Angst zu verschwinden
Das eigene Denken in Frage stell'n

Zurück in die Zukunft
Fast zu viele Variablen
Ein sonnendunkles Labyrinth

Reich ohne Ende
Unendliche Möglichkeiten
Ein Glas Wein, das nie leer wird

Montag, 2. Juli 2012

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.


Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.


Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!


(Hermann Hesse)

Dienstag, 26. Juni 2012

Was du bist.

Du bist strahlend Blau.
Du bist saftiges Grün.
Du bist leuchtend Türkis.
Du bist warmes Braun.

Du bist zarter Flieder.
Du bist weiches Gelb.
Du bist sprödes Kupfer.
Du bist duftende Minze.

Du bist tiefes Schwarz.
Du bist niemals Grau.
Du bist brennend Weiss.
Du bist Dunkelrot.

Du bist würzige Suppe.
Du bist leckeres Sushi.
Du bist buntes Gemüse.
Du bist ein Tier.

Du bist Vorspeise.
Du bist Hauptspeise.
Du bist Nachspeise.
Du bist das Getränk dazu.

Ohne dich
gäbe es weniger Farben.
Ohne dich
hätte der Himmel ein Ende.
Ohne dich
würde es ständig regnen.
Ohne dich
wäre der Ozean fast leer.

Ohne dich
wäre das Chaos
viel zu ordentlich.

Montag, 25. Juni 2012

Was ich bin.

Meine Knochen sind schäbig
Meine Haut ist durstig
Mein Geist versiegt
Ich bin ein großes
Loch.

Alles ist Grau
Jeder hat Farben
Du bist Dunkelrot
Was kann ich wirklich
Sehen?

Eine Flut von Gedanken
Ein Sturm voller Glut
Brennende Köpfe
Die ganze Luft
Vibriert.

Ich sehe Körper
Ich sehe Geister
Ich sehe Sterne
Welche Teile gehören
Zu mir?

Meine Tage zählen
Meine Zungen schweigen
Meine Beine fragen
Die Sinne vervielfachen
sich.

Was ist in mir
Was war vor mir
Was wird nach mir
Wo bin ich
Jetzt?

Ich bin alles
Ich bin alles
Ich bin alles
Ich bin einfach
Alles.

Montag, 2. Mai 2011

Schwarzer Stern


Ein schwarzer Stern
steht am Himmel
Und verdunkelt
meine Gedanken

Sein Licht breitet sich
auf meiner Seele aus
Und verschluckt
jede Energie

Schwarze Nebelschwaden
durchfluten mein Gehirn
Bis kein Jetzt mehr
existiert

Vergangenheit und Zukunft
gaukeln mir etwas vor
Von einer Welt
aus Träumen und nackten Weibern

Ich versuche mich
an der Sonne festzuhalten
Um nicht zu verlieren
was ich bin

Das gelingt mir
so weit sie auch weg ist
Immer mal wieder
zur Freude all meiner Farben

Dass meine Seele
wieder atmen kann
Meine Gedanken
wieder frei sind

Dass meine Hände
etwas fühlen können
Und ich doch wieder
Jemand bin

Dienstag, 5. April 2011

Als ich mich selbst zu lieben begann

(Charlie Chaplin)

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was jemals geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,  konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und körperliches Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen ist.

Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und immer weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur noch das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen - von allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,

aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen. So habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich nun jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter fürchten vor Auseinandersetzungen,  Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!
-

Mittwoch, 30. März 2011

Fliegen

Du läßt mir Engelsflügel wachsen
wenn die Angst am größten ist.
-

Abgrund

Es macht mir nichts aus
in die Tiefe zu springen
Ohne zu wissen
was auf mich wartet

Ich sehe den Grund nicht
der alles verändert
Doch kann ich erkennen
was hinter mir liegt

Das Bild im Spiegel
wird immer klarer
Mein Traum vom Fliegen
ist Wirklichkeit

Meine Angst verliert
ihre magischen Kräfte
Ein bunter Schmetterling
fliegt an mir vorbei
-

Freitag, 11. März 2011

Schwarzes Kaleidoskop


Ich höre die Worte
Ich spreche sie aus
Fremde erklären mir
Ihre Bedeutung

Eine Flut von Bildern
Reißt mir den Kopf ab
Spült mich hinaus
Aufs offene Meer

Ich versuche zu schwimmen
Mit aller Kraft
Ohne nur einmal
Luft zu holen

Die Worte verlieren sich
Im Chaos der Flut
Alles was ich spüre
Ist ein Traum

Meine Gedanken
Lösen Erdbeben aus
Machen mich stumm
Und völlig leer

Ich bin der Schatten
Meiner vielen Ichs
Das leise Zittern
unsichtbarer Wesen

Eins davon
bringt mich vielleicht
nach Hause

-

Montag, 21. Februar 2011

Ich bin meine Ichs

Wer mich liebt
braucht starke Nerven
Wer mich liebt
hat alles Glück der Welt
Wer mich liebt
sollte zehn mal überlegen
Wer mich liebt
ist nicht perfekt

Wer mich liebt
spricht viele Sprachen
Wer mich liebt
taucht ins Universum ein
Wer mich liebt
hat keine Grenzen
Wer mich liebt
verbrennt

Wer mich liebt
hat Vergangenheiten
Wer mich liebt
hinterfragt sich selbst
Wer mich liebt
kennt tausend Orte
Wer mich liebt
trifft einen Menschen
(aus Fleisch und Blut)

Wer mich liebt
genießt das Leben
Wer mich liebt
löst Erdbeben aus
Wer mich liebt
ist frei wie der Wind
Wer mich liebt
muß unendlich sein

Wer mich liebt
wird vorbehaltlos geliebt
Wer mich liebt
denkt anders
Wer mich liebt
spürt die große Hitze
Wer mich liebt
ist echt

Wer mich liebt
liebt sich selbst
am meisten
Wer mich liebt
hat keine Angst
(vor mir)
Wer mich liebt
sieht die Sterne funkeln
Wer mich liebt
ist schön
...

Freitag, 11. Februar 2011

Macht

Begehren macht abhängig
Gewissheit macht schön
Schweigen macht abhängig
Berührung macht schön
Eifersucht macht abhängig
Offenheit macht schön
Verlangen macht abhängig
Toleranz macht schön
Sehnsucht macht abhängig
Freiheit macht schön
Angst macht abhängig
Glück macht schön

Ich will nicht abhängig sein
Ich will schön sein

Dienstag, 8. Februar 2011

Der Dieb

Ich stehle mir ein Lächeln
von deinen Lippen
und rahme es ein.

Ich hänge es
in den Raum aller Dinge
und verschiebe die Zeit.

Bis ein neuer Tag mir
ein neues Lächeln schenkt
und ich dir das alte
zurück geben kann.

Montag, 7. Februar 2011

Ein paar Sekunden

Ich greif nach den Sternen
Ich klau mir den Mond
Ich umarme die Sonne
Sie verbrennt meine Angst
Ich treibe durch Gewitterwolken
Voller Staunen
Voller Zuversicht
Voller Glück

Für ein paar Sekunden nur
Bin ich Herr des Universums
Herr über Leben und Tod
Für ein paar Sekunden nur
Bin ich ein Künstler
Der sein Leben malt

Wenn ich neben dir liege
Deine Wangen berühre
Deine Lippen schmecke
Du das bist, was du bist
Aus Fleisch und Blut

Kein Traum ist so schön
Wie deine Gegenwart
Keine Zeit so kostbar
Wie deine
Kein Schmerz so groß
Wie ohne dich
Zu sein
-

Dienstag, 7. Dezember 2010

Grenzen

Ich fühle die Grenzen
des Alters
die Grenzen meines Körpers
Ich fühle die Grenzen
meiner Heimat
die Grenzen meiner Wünsche
Ich fühle die Grenzen
meines Denkens
die Grenzen meiner Wahrnehmung
Ich fühle die Grenzen
meiner Möglichkeiten
die Grenzen meines Handelns
Ich fühle die Grenzen
meiner Sprache
die Grenzen meiner Phantasie
Ich fühle die Grenzen
meiner Angst
die Grenzen meiner Seele

Montag, 25. Oktober 2010

galáxia da lua

-

schönste galaxie.
ich liebe deine sterne und planeten.
den ganzen staub dazwischen.
das schwarz, das alles verbindet.
das licht, das blendet
und die zeit, die vergeht.

ich liebe keinen stern
ich liebe keinen planeten
ich liebe keinen staub
ich liebe kein schwarz
ich liebe kein licht
allein.

ich liebe eine ganze galaxie
-

Sonntag, 3. Oktober 2010

Wasser

-
Wird von geheimen Kräften bewegt.
Kann sich anpassen, kann sehr wild sein.
Ist ein Spiegel seiner Welt, seiner Denker.
Sprengt Felsen mit seiner Kraft.
Streichelt Füße, umspült Gebirge.
Kann töten, aus ihm kommt das Leben.
Ist trübe und ist klar.
-

Ich (vor zehn Jahren)

-
Ich bin Wasser

Orkane bewegen meine Fluten
Der Mond dringt in mich ein

Die Gottheit meiner Tiefen
Läßt reißende Strudel entstehn

Ich plätschere den Strand entlang
Bei ruhiger See

Es kommt mir vor
Als rühren alle in meinen Wassern herum

Vor allem der Mond
Dieser kleine Kobold

Und die Sterne lachen mich aus
Wie jede Nacht

Sogar bei Tage
Wo ichs nicht sehen kann
-

Dienstag, 21. September 2010

Zeitfetzen

-

Ich hasse die Zeit
Sie frißt meine Gedanken
Sie verschluckt meine Worte

Ich hasse die Zeit
Sie begrenzt meinen Körper
Sie zerpflückt meine Seele

Ich hasse die Zeit
Sie ist immer überall
Nur nicht bei mir

Ich hasse die Zeit
Ich ergebe mich ihrem Fluss
Sie ertränkt mich

Ich hasse die Zeit
Sie kümmert sich einen Dreck
Um die Anderen

Ich hasse die Zeit
Dieses kleine, fette,
selbstzufriedene Monster

Ich schlage ihr ins Gesicht
Ich schrei sie an
Ich trete sie mit Füßen
Sie lächelt nur
Und vergeht

Ich verbrenne sie
Mit meiner Ignoranz
Ich ertränke sie
Mit meiner Gleichgültigkeit
Ich töte sie
Mit meinem Willen

Die Zeit macht mich süchtig
Nach etwas, das es nicht gibt

Zeit
-

Freitag, 30. Juli 2010

Mein Meer

-

Du bist mein Meer
aus Blumen
aus Erinnerungen
aus Sternen
aus Zukunftsvisionen
aus Tränen
aus Verrücktheiten
aus Gefühlen
aus Persönlichkeiten
aus Klugheit
(aus Klügheiten)
aus Geschichten
aus Sprachen
aus Landschaften
aus Zeit
aus Begierden
aus Worten
aus Schönheit
aus Überraschungen
aus Freiheit
aus kleinen Wundern
aus Liebe
-

Montag, 26. Juli 2010

Sehr

-
Ich freue mich sehr
deine Stimme zu hören.
Ich träume sehr
oft von dir.

Ich liebe dich sehr.
Ich bin sehr
sehr glücklich.
Ich denke sehr
oft an dich.

Du fehlst mir sehr.
Ich bin sehr
sehr traurig.
Ich sehne mich oft
sehr nach dir.

Ich vermisse dich sehr.
Jeden Tag sehr
viel mehr.
Ich freu mich sehr
auf Dezember.

Ich sende dir sehr
viele Küsse aus einem
riesigen Meer
von mir.
-

Montag, 19. Juli 2010

Immer noch

-

Du bist hier
Überall

In meinen Gedanken

Dein altes Geschirr
hab ich immer noch
nicht abgewaschen
Als wärst du
gestern erst fort

Dein T-Shirt
liegt immer noch
in meinem Bett
warm und weich
Als könnte ich dich
berühren

Auf meinem Briefkasten
steht jetzt dein Name
voller Post für dich
Als würdest du immer noch
hier wohnen

Ich wasch mir die Haare
mit deinem Shampoo
nun doch
Und hab das Gefühl
dich riechen zu können

Dein ganzer Kram
ist immer noch
in meiner Wohnung verteilt
Als wären wir
ein und dieselbe
Person

Du hast dich
in mein ganzes Leben
verstreut
hell und schön
Als wär ich der Himmel
und du die Sterne

Du überraschst mich
immer noch
jeden Tag neu
dass ich dich
immer noch
jeden Tag liebe
-

Donnerstag, 8. Juli 2010

du bist schön

-

worte
sind zu wenig
es zu sagen

farben
sind ideen
es zu malen

sterne
sind fast so viele
es zu sehen

gefühle
sind so stark
es anzudeuten

gedanken
sind unendlich
es zu denken

worte
sind nicht genug
es zu beschreiben

du bist schön
-

Mittwoch, 7. Juli 2010